Mein Auslandsjahr in Cádiz

A day in Britain: Gibraltar

Dienstag, 15.03.2016

Hallo ihr Lieben

Auch das ist noch ein Nachtrag meines Aufenthalts in Gibraltar:

 

Foto folgen ebenfalls..


Nun sitze ich im Zug nach Paris und komme endlich dazu den Eintrag über unseren Besuch in Gibraltar zu schildern.
Jessy und ich standen morgens in Algeciras erschöpft noch von den ganzen Eindrücken vom Vortag von Marokko auf.
Wir nahmen den Bus in Richtung grüner kleiner Berg. Dazu muss ich sagen dass Gibraltar in einer Bucht gegenüber,nur vom Meer getrennt von Algeciras liegt und dort einfach so aus dem nichts ein grüner Berg zu sehen ist. Als wir ausstiegen und hoch blickten, war der Berg garnicht mehr so klein. Aber immerhin noch grün.
Wir trafen uns an der englischen Grenze,da Gibraltar ja zu England gehört, mit Tim ,welchen wir auf unserer Marokkotour kennen gelernt hatten.
Wir konnten Problemlos eintreten nach England und  erstmal strahlte uns eine typisch, alte , rote Telefonzelle an. Wie in London! Auf der Straße war zwar rechts Verkehr aber es verkehrten trotzdem die roten Doppeldeckerbusse. Die Leute sprachen einen auf englisch an verstanden aber,zu unserer Verwirrung auch spanisch.
Als wir uns einmal von dem Englandschock erholt hatten,buchten wir eine Tour mit Guid und Bus welcher uns auf und um den großen Berg brachte zu einigen Attraktionen.
Der 1.Stop war ein Aussichtspunkt mit Blick auf Gibraltar , das Meer, Algeciras und in der Ferne die Berge von Ceuta in Marokko! Es war der Wahnsinn!
Weiter fuhren wir Berg auf. Um uns rum strahlte alles grün und tropische Pflanzen welche im blau des Himmels nur noch mehr zum Vorschein traten. Ab und zu hatte ich etwas Angst, dass wir jetzt alle sammt rechts runter in den Abgrund fallen würden, da die Straßen so unglaublich steil und schmal waren und ich nicht gerne die Person sein möchte,die in solchen Bergen anfahren muss. Aber nagut.
Die Angst war schnell vergessen als wir an einem süßen Affen, welcher auf einer Mauer hockte , vorbei fuhren (leider kann ich kein video hochladen).
Unser Guid lies uns an einem Eingang raus, vor welchem auch ein kleiner Affe wachte und Türsteher spielte. Suuuuuper süß.

Also  der 2. Halt. Wir gingen in den Eingang hinein, stiegen ein paar Treppen runter und wurden von der Pracht dieser selbst entstandenen Grotte in den Bann gezogen. Es lief ruhige Musik und die Grotte war beleuchtet. Wirklich ein sehr schöner Ort!
Nach 20 Minuten holte uns unser Guid wieder ab und brachte uns nun zur Hauptattraktion von Gibraltar. Die Affen. Es ist so faszinierend sie in ihrem Verhalten zu beobachten, denn sie lachen und posen vor den Touristen als würden sie dafür bezahlt werden. Unser Guid gab einem charmant grinsenden Affen eine Pflaume und er hat sich so unglaublich gefreut, Richtig süß!
Natürlich war auch mal ein Affen selfie drin. Selbstverständlich ist die gigantische Aussicht auf die Bucht zu Algeciras und die Straße von Gibraltar nach Marokko auch nicht zu vergessen!

Unser 3. Halt war leider nicht am höchsten Punkt des Berges, aber es waren die Schutztunnel die damals von den Engländern in den Berg gebaut wurden um das 1704 eroberte Territorium zu verteidigen. Sie gingen sehr weit in den Berg und es war interessant aus den kleinen Fenstern aufs Mittelmeer Richtung Malaga zu schauen.
Draußen gab es zum Abschluss eine tolle Aussicht und man sieht sogar die Landebahn vom Flughafen ( wo am Tag nur 5 Flüge fliegen und auch NUR nach England als nationale Flüge)welche ins Meer führt. Also man landet auf jedenfall immer weich egal wie :D

Schließlich brachte uns unser Guid in die Altstadt Gibraltars, wo wir erst einmal was aßen und anschließend noch durch die Straßen schlenderten.
Leider mussten wir bei dem schönen Wetter aufs Eis verzichten da eine Kugel 3€ kostete ... aber wir haben auch ohne überlebt.
Wir verabschieden uns noch von Tim und dann ging es für Jessy und mich zurück nach Cadiz.

Es war ein echt eindrucksvoller Aufenthalt und ich bin sehr froh dies alles noch gesehen zu haben.
Lg aus mittlerweile Frankreich
Gini

Marokko

Dienstag, 15.03.2016

Hallo ihr Lieben

 

Ich hab hier ein bisschen zeitverzögert den Bericht über meinen Besuch in Tanger in Nord Marokko den ich vor längerer Zeit geschrieben aber noch nicht veröffentlicht hatte:

 

Fotos folgen...

Also es gibt wieder neues zu berichten. .. ich bin gerade wieder auf Reise mit Jessy. Wir sind gerade in Algeciras  und haben schon in 2 Tagen unglaublich viel erlebt!

Aber nun von anfang an...

Am Samstag Mittag ging es nach einer schönen Joggingtour am Strand mit dem Bus nach Algeciras. Es liegt so zu sagen in der Bucht gegenüber von Gibraltar. Die Fahrt an der Küste war wieder athemberaubend!! Schon wieder komplett anders als der Rest den ich von Andalusien gesehen habe!!Grün bewachsene riesige Klippen auf der einen Seite und wenn man den Kopf nach liks drehte plötzlich wunderschöne steinige Berge.

Vorbei an conil, vejer de la frontera über Tarifa dem Surferparadies nummer 1 schließlich nach Algeciras.Wir konnten sogar schon die Berge Marokkos am Horizont erkennen und sehnten uns dort hin... aber es war leider nicht im Plan.

Nunja... schließlich in Algeciras angekommen, holte uns ein lustiger, lockerer Mann mit seinem knall roten Auto ab und fuhr uns zu unserer Wohnung die er vermietete.

Dann begannen wir unsere Besichtigungen in Algeciras.

Es ist eine schöne ruhige Altstadt mit vielen Mosaik belegten Statuen und Bauten.

Wir suchten  die Touristeninfo um einen Überblick über die Aktivitäten in Algeciras zu erlangen und kamen mit einer  gebuchten Marokkotour wieder raus. JA die Entscheidung war sehr spontan aber es war so nah und wir mussten dort einfach hin!Eigentlich wussten wir garnicht genau was wir da gebucht hatten, aber es ging nach Tanger,im nord/ westen Marokkos und den Rest ließen wir auf uns zu kommen.

Der Hafen von Algeciras war wunderschön und es war auch schon relativ spät sodass sich die Lichter im Frieden des abends im Wasser spiegelten.

Dort haben wir dann Erdbeeren gegessen und den Abend ausklingen lassen.

 

Am nächsten Morgen sollte es dann um 8 Uhr mit dem Bus von Algeciras nach Tarifa, und  von dort aus mit der Fähre nach Tanger gehen, doch natürlich lief erstmal alles schief.

Wir standen im Regen vor dem Bus, welcher einfach nicht die Tür aufmachte. Ich fragte was das Problem sei und wir wurden belehrt, dass die Fähre wahrscheinlich nicht startet aufgrund des brutalen Wellengangs.

Dann wurde entschieden dass sie doch startet und wir stiegen mit einem mulmiegen Gefühl in den Bus.

Ein Gruppe wildgewordener Marrokaner schlug sich fast mit dem Busfahrer aber der Streit war schnell vergessen als es dann nach Tarifa ging.

Dort gab es wieder tausend Probleme mit dem Ticket und als wir erschöpft auf der Fähre ankamen sagte man uns , dass wir wahrscheinlich nicht einreisen können weil wir keinen Reisepass mit hatten (wir hatten es vorher jedoch sogar noch gefragt!) Dann begann der Horror.

Als wir an der Reling standen kam eine Durchsage, dass sich alle Passagiere sofort hinsetzen sollen und die" Kotztüten" verteilt werden.

Die meisten um uns rum übergaben sich und ich hatte einfach nur Todesangst. Das Meer war außer sich...

Zum Glück überlebten wir es und ich war heilfroh auf afrikanischem Boden zu stehen! Wir wurden sogar ins Land hineingelassen als sie wahrscheinlich erkannt hatten , dass wir keine terroristischen Absichten mit uns brachten.

Unser Guid brachte uns und einen anderen deutschen Jungen, der auch die Tour gebucht hatte zu einem vier sprachiegem Marokkaner der mit einem Touribus dort wartete und die Tour direkt los ging.

Wir fuhren vorbei an Palästen und Botschaften, prunkvolle arabische Villen,durchs englische,amerikanische und spanische Virtel durch Eukalyptuswälder, Serpentinen mit einem unglaublichen Blick auf den Atlantis zum ersten Halt: Ein Leuchtturm names Kap Spartel der an der Kreuzung von Atlanik und Mittelmeer steht, umgeben von grünen Hügeln mit Kakteen und vielen anderen bunten Pflanzen. Dort war noch kurz Zeit für ein Bild und dann ging es weiter.

Wir fuhren an einem Platz vorbei, wo Drommedare standen und wir wollten unbedingt ein Foto machen. Als ich mich für das Foto auf das Drommedar setzen durfte, erhob es sich plötzlich und ich konnte sogar reiten!Uuunglaubliches Gefühl aber auch uuunglaublich wackelig!

Nach diesen Erlebnis ging es weiter zu den Herkules Grotten die von außen einen gewaltigen Blick auf den Atlantis boten und innendrin ,magisch beleuchtet waren. Sehr beeindruckend so eine Grotte!

Rajid unser Guid rief immer yalla yalla (oder anders geschrieben :D) denn wir hatten noch viel vor und mussten weiter.

Es ging zu den Grabstätten Nakropolks. Von dort hatte man einen perfekten Blick auf Tanger und den Hafen. Dann gings wieder yalla yalla in die Medina ,die Altstadt von Tanger mit den Souks.. den typisch marokkanischen Märkten. Es war wie im Film. Die Leute laufen dort auch mit ganz langen ,bunten Gewändern rum und sind sehr verdeckt. Wir waren natürlich anders gekleidet und den Leuten viel auch direkt auf, dass wir aus Europa kommen aber sie waren niemals aufdringlich oder unfreundlich. Rajid führte uns in ein Kräuter Haus wo überall Säcke und Gläser mit allen Kräutern und Ölen standen die man sich nur vorstellen konnte. Wir bekamen eine Kräuterkunde Stunde und erfuhren sehr interessante Dinge über Schwarzkümmel, Aganöl, Zitronenblütensaft, Safran, Safrancreme usw. Achja, wenn jemand mir Schnarchern zu kämpfen hat.. Schwarzkümmel soll helfen :D 

Nachdem die Kreuterstunde beendet war und wir tausend nützliche Produkte gekauft hatten ging es weiter, dem Guid hinter , in ein typisch marokkanisches Restaurant. Dort warteten unglaulich leckere Speisen auf uns. Zur Vorspeise eine interresant gewürzte Supper darauf folgte für mich ein Gemüsesalat. Es war der Wahnsinn denn ich konnte schmecken dass diee Zutaten alle regionale Produkte waren. Als richtige Hauptspeise und bekannt als das national Gericht von Marokko : Cuscus ! Ich werde nicht versuchen Worte zu finden um das zu beschreiben. Als Nachtisch wurde uns Honigkuchen mit überzuckertem Minztree serviert.

Während des Essens spielten vier marokkanische Männer für uns mit ihren Instrumenten typisch arabische Musik, sangen dazu und ließen uns nicht aus den Augen was ein bisschen gruselig aber auch lustig war.

Als wir mehr als voll waren, ging es dann noch kurz in ein paar urige, typische Läden in der Altstadt und schließlich zurück auf die Horrorfähre. Da ich mir aus dem Kreuterladen glücklicherweise irgendwelche Beruhigungstropfen (Zitronenblütensaft) mit genommen habe, schlief ich glücklicherweise ein und bekam nicht viel von der Fahrt zurück nach Europa mit.

Also ich empfehle jedem diese Tropfen :D 

Als wir dann am Ende des Tages erschöpft in Algeciras isn unserer Wohn ankamen, mussten wir diese Eindrücke erstmal verarbeiten. Es war wie ein Traum im Nachhinein doch dieses Erlebnis war nur der Anfang von einer großen Reise. Eine große Marokkotour steht nun ganz oben auf meiner Liste! Ich bin unglaublich dankbar für dieses Erlebnis.

Meine Andalusienreise mit Jule!

Montag, 01.02.2016

Hallo ihr Lieben

 

 

Ich werde euch nun von meiner eindrucksvollen Reise durch Andalusien mit Jule, der besten Reisebegleitung berichten. Jule macht derzeit ein FSJ in Rumänien und musste zum Zwischenseminar nach Sevilla kommen.

                                 

 

Unser erster Stop - Ronda :

Morgens früh begaben Jule und ich uns zum Bushof von Cadiz und lernten erst einmal lustige Missionäre aus Las Vegas kennen und unterhielten uns während des Wartens mit ihnen. Dann kam der Bus und wir waren fast die Einziegen im Bus. Die Busfahrt war beeindruckend. Durch die Sierra von Cadiz mit ihren grün bewachsenen Bergen vorbei an Olivenbaumfeldern und wilder Natur. Wir fuhren sogar durch das kleine Dorf namens " Serano". Na, woher kennt ihr den Namen? Genau, der berühmte Serano Schinken. Auch wenn Wikipedia was anderes sagt sind Jule und Ich fest davon überzeugt dass der Serano Schinken aus diesem kleinen Dorf kommt!!

 

Als wir in Ronda ankamen suchten wir erst einmal mit unseren riesen Backpacker Rucksäcken unser Hotel und legten eine kleinen Siesta ein.

Als wir unsere individuelle, ungeplante Stadttour durch Ronda starteten, führte es uns zuerst an den plaza del Torro, an die Stierkampfarena. Auf Nachfrage wurde uns sogar erzählt dass dort immer noch Stierkämpfe statt finden, was mich sehr überraschte.

 

Während unseres Rundganges durch das friedliche Städtchen viel uns etwas ganz merkwürdiges auf: Überall wo man hinschaute waren Selfiesticks und wenn man genauer hinschaute am Fuße gaaanz viele Chinesen. Überall. Es gab eigentlich kaum Einheimische was Jule und mich wirklich wunderte. Aber wir vergaßen die Frage, wo die ganzen Chinesen herkamen schnell als uns ein Weg durch einen kleinen, angelegten Park an einen der viele Aussichtspunkte von Ronda führte! Es war einfach unglaublich! Ich werde mir keine Mühe geben Worte dafür zu suchen denn die gibt es nicht. es war wie im Film denn an diesem ruhigen Ort befand sich auch noch eine frau die Harfe spielte. Jeder der schonmal eine Harfe gehört hat kann sich vorstellen wie bezaubernd und magisch diese Töne sind.

Als wir uns nach einiger Zeit wieder von diesem magischen Ort lösen konnten kamen wir auch schon direkt zur berühmten "puente nueva". Sie verbindet die Alt- und die Neustadt von Ronda und wenn man hinunter Blickt tut sich eine riesige, grünbewachsene Schlucht auf mit Südländischen Pflanzen, weißen Bäumen und Kakteen. hindurch fließt ein Fluss und ein Wasserfall!

Die Altstadt Rondas ist sehr still und ruhig aber sehr einladend mit ihren vielen kleinen Gässchen. Wir suchten uns eine Tapasbar und ließen uns erstmal mit Paella, pisto de venduras und vielen weiteren Tapas gut gehen. Danach ging es müde und erschöpft zurück ins Hotel um Energie für den nächsten tag zu tanken denn die konnten wir gut brauchen, was wir zu dem Zeitpunkt noch garnicht wussten.

Am nächsten Morgen wollten wir etwas "spazieren gehen" und ließen uns an der Touristeninfo über routen beraten. Wir wählten die angeblich 1 h Route.

Der Weg runter Richtung tal war wieder magisch. Bäume und pflanzen die man zu vor noch nie gesehen hat, die zwitschernen Vögel um uns rum, die Ruhe und die ständig kilometerweite Aussicht und der blaube Himmel. Es wehte auch immer eine warme Briese.

Das Bild mit dem Senior in der Mitte hat auch noch eine Story wo Jule und ich immer schmunzeln müssen. Als wir an einem Aussichtspunkt ankamen sprach er uns direkt an. Jule und ich gingen locker und lustig auf die Konversation ein. Nach einiger Zeit viel uns und auch den anderen Leuten die uns mitleidig anschauten auf, dass er nicht mehr aufhörte uns die einzelnen Punkte der Landschaft inklusive Bäume und gefühlt jeden einzelnen Stein genaustens zu beschreiben und zu erklären. Er war aber total nett und wir hörten lange zu. Am Ende machten wir dann noch ein Foto mit ihm. Netter Kerl :D

Ich glaube hier kann man erkennen wie fertig wir nach der Wanderung waren.

Unten, also am Fuße Rondas angekommen wählten wir ganz intuitiv den rechten weg. Die Chinesen wurden immer weniger. Das einzige was uns begegnete war ein süßer Esel. Wir entfernten uns immer weiter von dem gigantischen Berg auf dem Ronda gelegen ist. Es war glühend heiß und der weg nahm kein Ende. Es ging immer weiter berg auf. immer anstrengender wurde der steinige weg. Trotzdem konnten wir immer noch die unglaubliche landschaft, in der wir uns befanden genießen. Als uns der Weg durch einen Pinienwald führte, kreuzten wir plätzlich den Weg von tausenden raupen die auf die andere Seite des Waldes wollten. Ein Phänomen der Tierwelt was wir miterleben durfte (auch wenn ich teilweise schreiend dort durch gehüpft bin :D) aber trotzdem ... :D

irgendwann sahen wir dann Ronda wieder. ich glaube wir sind 4 stunden oder so gewandert und waren unglaublich stolz es durchgezogen zu haben ( da zwischendurch mal der Gedanke an ein taxi bestand :D :D).

Was ich noch sagen muss ist dass allen menschen denen wir begegnet waren, wirklich nett waren!Wir duschten uns und gönnten uns dann am Abend eine leckere Paella mit Churros als nachtisch.

 

 

2. Stop - Granada :

Am nächsten Morgen ging es weiter nach Granada. Ich fragte den taxifahrer der uns zum Hotel fuhr nach ein paar essentiellen Informationen über Granada da wir keinen Plan hatten was uns erwartet und fanden beiläufig raus, dass dort das Weltkulturerbe die Alhambra war.

Aber erstmal mussten wir was essen und sezten uns in ein restaurant wo der Kelner die ganze Zeit von jules Sonnenbrille schwärmtze. jaja die Spanier sind schon ein Volk für sich.

Wir wanderten etwas durch die Stadt und beteten sogar ein Dankesgebet in der berühmten Kathedrale von Granada. Dann ging es ins Hotel und Jule schnitt mir spontan die Haare wieder kürzer.

Am nächsten Tag hatten wir großes vor. Die Alhambra!! Doch erst mussten wir durch die halbe Stadt laufen um mir blasenpflaster zu besorgen da meine Schuhe nicht optimal zum wandern waren. dann ging es mit dem kleinen Bus auf den Berg und wir merkten schon, dass Touristen aus aller welt von der unglaublichen Ausstrahlung der Alhambra angezogen wurden.

Die Alhambra ist eine alte Festung aus dem Jahre 854 ( oder so) und ist nicht typisch europäisch. Man denkt, wenn man sich dort drin befindet, man sei in Marokko oder einem anderen arabisch/ maurischem Land. Die Alhambra ist riesig ! Sie beinhaltet mehrere Paläste, die Alcazaba und den Generallife, wunderschöne, riesige angelegte Gärten mit Bächen, arabischen Torbögen und Gebäuden und immer eine Aussicht auf ganz Granada bei blauem Himmel.

 

Man fühlt sich direkt wohl in der Alhambra. In einem Souvenierladen überredete ich Jule ein Fotoshooting zu machen und wir zogen uns marrokanische Gewänder und Schmuck an und ließen uns in einem typisch arabisch gestalteten Raum fotografieren.

Es war wirklich unglaublich lustig dieses Shooting in den Gewändern!

Wir waren wirklich fast den ganzen Tag dort oben und genossen das Feeling.

Ich rate jedem der die Alhamra auch mal besichtigen möchte das Ticket für die Alcazaba und den Generalife zu nehmen. Es lohnt sich sehr.

 

         

Als wir fertig mit unserer Besichtigung waren spazirten wir wieder runter in die Stadt vorbei an viele gewürzständen, Bächen, Straßenartisten und Geschäften. Durch die Alhambra hat auch die Stadt an sich einen sehr außergewöhnlichen, arabischen Touch und strahlt viel Ruhe aus. In Granada fühlt man sich wohl und es ist auch eine Stadt für Großstadtmuffel.

Am Abend tranken Jule und ich zum Abschluss einen vino tinto de verano (das kann man vergleichen mit Rotwein mit Fanta).

                       

                                                                                  

3.Stop -  Sevilla:

 

Früh Morgens und total erschöpft nahmen Jule und ich den Bus und dann den Zug nach Sevilla. es ist immer wieder toll durch Andalusien mit dem Zug zu fahren da man wirklich unterschiedlichste Eindrücke auf nimmt. Ich schlief fast die ganze Zeit im Zug.

In Sevilla angekommen fuhren wir erstmal durch die Stadt zur unserer Jugendherberge wo schon die vier anderen Freiwilligen aus Cadiz warteten.

Ich werde nicht ins Detail bezüglich des 5 tägigen Seminars gehen aber eine Zusammenfassung schildern.

 

Diese paar Tage in Sevilla waren unglaublich für mich!

Das ist der Plaza Espana!

Erstmal ist Sevilla eine unglaublich beeindruckende Stadt mit einem Fluss, dem Plaza Espana ( an dem auch schon Starwars und Game of Thrones gedreht wurde), Pferdekutschen, meisterwerke der Architektur, grüne Parks mit Orangenbäumen und Seen und ner echt coolen Einkaufsstraße. Ich kann jedem Sevilla empfehlen denn Sevilla ist sehr individuell und einfach sehenswert.

 

 

Aber an diesen 5 Tagen hat mich nicht nur die Stadt an sich begeistert, sondern auch das Seminar. Ich konnte die  Monate bisher einfach perfekt reflektieren und verstehen was alles passirt ist und welche Herrausforderungen ich schon alle bewältigt habe.

Ich konnte einen mehr als positiven Rückblick auf meine Zeit in Spanien erlangen die mir sehr viel gegeben hat und ich dankbar für Alles bin.

Es lief vieles für mich schief aber genau so wie es passirt ist, war es richtig und dafür bin ich dankbar! Auch bin ich sehr dankbar für Jule die mir eine sehr gute Freundin geworden ist und mit der ich mich jeder Zeit wieder in ein neues Reiseabenteuer stürzen würde ( Marokko ist schon in Planung :D).

 

Aufgrund dieses Seminares befinde ich mich im Moment in einer sehr bewussten Phase und versuche zu schätzen was ich habe.

Ich genieße die letzte Zeit hier in dem ich am Strand jogge und meditiere und so oft wie möglich draußen Sonne  tanke. Dass ich gestern eine vll 10 cm große Kakalake in meinem Zimmer gefunden habe gehört zwar nicht zu dem Genuss, war aber auch noch mal eine Erfahrung.

Ich beende hiermit meinen Bericht

 

Lg und Respekt wer bis zum Ende gelesen hat :D

LG

Gini

2. Stop: Avignon

Montag, 21.12.2015
Huhu :)
Nun sitze ich gerade um 6 uhr morgens am gare de avignon und kann die Augen fast nicht aufhalten, da ich echt wenig al wieder geschlafen habe da ich gestern erst so spät hier angekommen bin und ich noch avignon besichtigen wollte um 23 Uhr :D
Aber von Anfang an...  Ich bin bisher total überwältigt u d geslasht von meiner Reise!
Ich stieg gestern in den Zug in Barcelona und war erst ein bisschen verunsichert ob es nicht doch der Flughafen war,denn es war alles gleich aufgebaut und funktionierte auch gleich mit Gepäckaufgabe, Pip-kontrolle und warte Bereich. Da das Gleis im "Keller "war hätte es auch genau so gut ins Flugzeug gehen können :D
Ich hatte einen spanischen sitznachber mit dem ich mich einige Zeit lang unterhalten habe. Es war total lustig da der Fernseher im Zug lief und wir beide die Kopfhörer am falschen sender angeschlossen hatten und u s richtig kaputt lachen mussten als wir es bemerkt hatten u d alle anderen Leute scheinbar vor uns :D
Ich hörte Viel Musik und bastelte Weihnachtskarten auf der Strecke nach avignon.
Hier angekommen war ich erstmal überglücklich denn ich fühlte mich so wohl in Frankreich! Diese spache ist wie Musik und ich fragte die ersten Passanten wo es denn zum hostel ging doch leider traten nur spanische Worte aus meinem Mund :D ich musste total über mich selbst lachen. Sogar wenn ich mir den französischen Satz im Kopf zurrecht legte kam entweder nichts oder spanisch raus :D auch der Rezeptionist hatte Spaß an meinem " spanösisch". Auf die Antwort eines Passanten der mir mit meinem riesen Rucksack und hoffer zu rief: oh, tu vas faire übe grande voyage!" lautete meine Antwort ganz spontan,,  si si muuy grande "! Als ich weiter ging Viel mir auch,,  Och nein gini,das war auch spanisch ". Unglaublich dass mein Kopf in sich drin irgendwo sehr gute französisch Kenntnisse beinhaltet aber sie gerade nicht so ganz abrufbar sind.

Im hostel angekommen betrat ich das 8 Bett Zimmer und mich lachten drei Koreaner, davon ein Mädchen an.
Ich begann mit einem eine Konversation und das war unglaublich interessant denn er erzählte dass er jetzt schon seit drei Jahren am Reisen ist und schon eine ganze Weltreise hinter sich hat!! Er verdient sein geld mit Verkauf von Fotos und Artikeln und arbeitet dann manchmal schwarz als organgenpflücker oder so in Südamerika oder Australien.  Sehr sehr beeindruckend.
Dann machte ich mich nachts im Dunkeln noch auf den Weg durch das wunderschöne beleuchtete avignon zu der Pont avignon.
Die Pont de avignon ist das Wahrzeichen avignon denn sie istnur Bis zur Hälfte gebaut und reicht nicht bis zur anderen Seite rüber. Leider war es schon dunkel und ich konnte den historischen Grund,der irgendwo geschrieben war, nicht finden. Okay, ich habe nicht gesucht :D

Dann bin ich zurück ins hostel und bin direkt eingeschlafen. Ich war sehr glücklich. So viele Leute,eindrücke und Erfahrungen brachten mich dann schnell zum einschlafen.

Jetzt gehts weiter nach lyon Richtung Deutschland.


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Die berühmte Pont de Avignon


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Avignon by night

1 Stop: Barcelona

Sonntag, 20.12.2015
Hallo da bin ich wieder
So, ich bin nun auf dem Weg richtung Deutschland und habe eine Nacht hier in Barcelona verbracht. Jetzt gleich gehts für mich im Zug weiter nach Avignon, im Süden Frankreichs. Ich hoffe mein Kopf kann wieder ins französische umschalten.
So,nun zu meinen Erfahrungen in Barcelona..
Aur dem weg mit dem zu von sevilla nach Barcelona konnte ich meinen Augen überhaupt nicht trauen! Die verschiedensten Landschaften die an mir vorbei rasten. Von Halbwüste über grüne Täler und felsbestückte Berge vorbei an Olivenbaumfeldern und Palmwäldern bishin in die Weltstadt Barcelona. Eine Reise mit dem Zug durch Spanien kann ich jedem empfehlen!!
Als ich dann angekommen war, nahm ich die Metro und befand mich, nachdem ich die Metro verlassen hatte direkt in mitten vieler Passanten auf den Ramblas, der zentralen Fußgängerzone die am Hafen und auf der anderen Seite am plaza de catalunia endet.
Ich brachte meine Sachen erstmal ins hostel und unterhielt mich ein bisschen mit dem deutschen Rezeptionisten.
Dann machte ich mich auf die Stadt ein bisschen zu besichtigen.
Auf der Ramblas waren viele Stände auch für Weihnachten aufgebaut, das bestärkte meine weihnachtsstimmung die in Cádiz aufgrund der Temperaturen sogut wie nicht vorhanden war :D
Hier in Barcelona ist es schon deutlich kälter. Dann aß ich erstmal eine köstliche Pasta mit Panoramablick auf Barcelona... Ziemlich beeindruckend.
Übrigens verstehe ich nichts von dem "spanisch" hier was ja eigentlich eine komplett andere Sprache ist aber die Leute reden auch meistens spanisch.

Dann spazierte ich irgendwann in Richtung plaza de catalunya und besuchte auf dem weg noch die Markt Halle die rappel voll war mit Menschen, Obst -und Gemüseständen, Fisch und Fleischständen (was ich persönlich sehr abschreckend finde da dich die Augen der Toten abgeschnittenen Köpfe angucken und der Fuß der Kuh an der Fleischkeule dran ist), Spezialitäten Stände oder tapasstände....Ich also in mitten sehr viele Eindrücke versuchte die Erdbeere aus dem Obstbecher raus zu bekommen :D
Angekommen am plaza de catalunya waren tausende Menschen und eine Brunnenwasser Show,wunderschöne Weihnachtsbeleuchtung und die Leute nett.
Da ich nicht geschlafen hatte die Nacht vorher machte ich mich auf den Weg zurück ins hostel, sündigte noch ein paar oreokekse und versuchte in dem 8 er Zimmer zu schlafen was mir sehr schwer Viel da die beiden anderen Mädels ziemlich laut quatschen.
Am nächsten Morgen,also heute, spaziete ich am Hafen vorbei zum Park "Ciudatella"... Einfach nur unglaublich. Palmen,grünes Gras,Teiche und Schlösser. Ich wanderte berauscht von der Natur durch den Park als ich klassische live Musik hörte. Ich folgte dem Klang und es führte mich auf einen großen Platz vir einen unbeschreiblich gigantischen Brunnen

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Davor Tanzten zu der klassischen Musik plötzlich hunderte Passanten in Kreisen einen Volkstanz (oder sowas), einfach so,stellten sie ihre Sachen ab und fingen an zu tanzen. Das ist Spanien. Ich trank einen Kaffee und snackte einen Salat in einer Bar.
Eine kleine Aktion muss ich noch erzählen bezüglich der Freundlichkeit bzw dem Respekt den die Menschen sich gegenseitig erweisen.
Ich ging glücklich vor mich hin Richtung hostel und wurde plötzlich von irgend so einem Typen Mitte zwanzig angequatscht der irgendwas wissen wollte... Da er erst mit Englisch anfing sagte ich ihm dass ich auch spanisch spreche. Er nahm das wahrscheinlich als Aufforderung eine Konversation oder so zu beginnen und kam mir näher, ich ging reflexartig etwas zurück da ich auch nicht verstand was er wissen wollte und er mir schon etwas unbehaglich erschien. Als er plötzlich meinen Arm festhielt kam sein Kumpel der etwas abseits von ihm stand und forderte ihn in ernstem Ton und fester Stimme auf mich sofort los zu lassen und entschuldigte sich und hatte mein Unbehagen gegenüber seinem Kumpel direkt verstanden. Er bedankte sich (für was auch immer) und ich ging weiter.
Auch wenn es vll nicht aufregend oder wichtig erscheint musste ich noch lange über diese Situation nachdenken da es ungewohnt ist dass aus fremder Sicht dieses Unbehagen, was jeder kennt, erkannt wurde und entsprechend reagiert wurde.
Nun... Jetzz mache ich mivh auf den Weg nach avignon und bin mal auf die Stadt gespannt,auch wenn ich leider nicht viel Zeit haben werde.
Fazit zu Barcelona: beeindruckende Stadt mit schönen Bauwerken und einer wunderschönen Architektur, netten Menschen welche aber natürlich auch auf Tourismus eingestellt sind,teure Preise und für meinen Geschmack zu viele Menschen aber was erwartet man schon anderes in einer Weltstadt :D


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Ich vor dem Brunnen auf dem Platz wo die Menschen getanzt haben.

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Der Brunnen am plaza de catalunya


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Ein Bild vom Hafen


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Auf dem Weg nach Barcelona. Höhe cordoba.


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Die Markthalle


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Die Straße Ramblas

Que bueno es Solosurf!

Mittwoch, 16.12.2015
Hallo ihr Lieben
Ich meld mich mal wieder nach einiger Zeit. Weihnachten steht vor der Türe und es ist wieder viel passirt. Samstag starte ich meine interrail Reise nach Barcelona, dann nach avignon und dann auf "Umwegen" nach hause :)
Ich freue mich riesig auf die Kälte(ungelogen, das gehört zu Weihnachten dazu), auf meine Freunde und meine Familie!

Ich erzähle euch jetzt ein bisschen strukturierter über meinen Arbeitsablauf der sich mitlerweile eingependelt hat zum Glück!

Montags arbeite ich in der Gruppe von Juanjo (einem Koordinator)  mit Sophie, einem ungefähr neun jährigen Mädchen welches Daunsymdrom hat und so unglaublich glücklich, lieb, außergewöhnlich aufmerksam und höflich, dankbar und motiviert ist. Ich habe sie jetzt schon richtig lieb und ich liebe es mit ihr zu arbeiten !! Wenn juanjo z.B in die Gruppe fragt wer spielen will oder als erster ans Ziel kommt ruft Sophie immer gaanz laut durch das ganze Schwimmbad dass sie auch ja von juanjo gehört wird :D (Foto kann ich leider derzeit noch nicht veröffentlichen)

Dienstags arbeite ich in der Gruppe von laura. Hier habe ich keine eins zu eins Betreuung da diese Gruppe sehr speziell ist. Es sind 5 Kinder welche nicht laufen und auch nicht reden können.Aber sie können sich freuen! Ich sage euch, das Herz geht einem auf wenn die Kinder sich freuen,unbeschreiblich!
Sie brauchen einen Monitor der mehr Erfahrung hat deshalb hab ich bisher immer mit Sergio und dem Kind Claudia zsm gearbeitet. Claudia versteht was man sagt und ist auch sehr emotional. Ihre linke Gehirnhälfte ist dafür verantwortlich dass ihre eine Körperseite gelähmt ist.
Am Anfang war es sehr kompliziert sie um zu ziehen und zu versuchen alles richtig zu machen aber das bedarf einfach mehr übung. Das nächste mal werde ich mit einem anderen Kind aus der Gruppe zsm arbeiten um zu verstehen wie es funktioniert. Ich bin mal gespannt!! Aber diese Gruppe ist sehr interessant mit der Individualität jedes Kindes.
Mittwochs arbeite ich in der Gruppe von marta mit einer anderen freiwilligen Tere.ich arbeite mit Sandra, einer ungefähr 17 jährigen mit Daunsymdrom, Tere arbeitet mit vanessa ungefähr das gleiche alter wo ich leider noch nicht ihre Krankheit kenne was aber auch nicht schlimm ist denn es sind ja trotzdem ganz normale Mädels. Wirklich!! Die beiden sind so unglaublich herzlich, glücklich, lustig!!,  dankbar und haben ein sehr großes Herz! Ich habe glaub ich immer bei der Arbeit ein Dauergrinsen drauf wenn ich mit ihnen arbeite.

Donnerstags arbeite ich mittags am Strand und abends im Schwimmbad.
Am Strand bin ich wieder mit Tere und Fernando in der Gruppe von marta. Wir arbeiten mit Ana, welche Daunsymdrom hat, Alba und Eloy welcher geistig glaub ich weniger fortgeschritten ist altersmäßig.
Diese Gruppe ist auch toll denn Ana ist super sensibel u d gefühlvoll und es tut gut einem Menschen zu zuschauen der ehrlich seine Gefühle und ängste auslebt. Sie ist richtig lieb, genau wie die anderen beiden.Eloy ist zudem ein riesen Fußballfan von Cádiz.
Die drei legen sich dann auf die Surfbretter und wir surfen dann mit Ihnen in den Wellen.
Abends im Schwimmbad arbeite ich mit Juan in der Gruppe von Manu mit Ima, Nacho und Nono.
Ima hat auch Daunsymdrom, Natchos Krankheit ist glaube ich nur körperlich bedingt denn er kann seinen rechten Arm nicht Strecken und Nono redet nicht viel ist aber hat glaub ich Autismus.
Ima ist schon relativ alt und ich habe bisher erst zwei mal mit ihr gearbeitet da sie krank war aber es macht auch sehr Spaß.
Da Ima vorher krank war habe ich immer mit natcho gearbeitet und dieser Kerl ist unglaublich!!  Er lacht nur! Ist total fröhlich und vergöttert Manu. Wenn ich natcho sehe geht mkr direkt das Herz auf und ich muss lächeln. Natcho liebt die Menschen und die Menschen lieben natcho. Natcho ist beim schwimmen sogar so motiviert dass er manchmal das atmen vergisst und man ihn daran erinnern muss. Jetzt schreib ich diesen Eintrag und muss sogar jetzt grinsen :D
Vll schaffe ich es mal ein Bild mit natcho zu machen.

Wisst ihr, ich habe mich früher immer gefragt warum es Behinderungen und solch "schlimme" Dinge auf der Welt gibt...
Und da sieht man mal wieder wie schnell man unbewusst falsch urteilt über Dinge von denen man keine Ahnung hat...
Solche Menschen wie Sandra, vanessa, ana, Sophie oder natcho, solche Menschen bringen die Menschen in ihrem Umfeld zum lachen. Sie zaubern den Menschen ein Lächeln auf die Lippen das von Herzen kommt und das ist, finde ich, die größte Gabe die ein Mensch besitzen kann.
Mir sind diese Menschen direkt ans Herz gewachsen denn sie haben mich direkt akzeptiert so wie ich bin ohne zu urteilen ohne irgendwelche Vorurteile gegenüber ihren Mitmenschen und jeder Dankbarkeit gegenüber der kleinsten Kleinigkeit. Meiner Meinung nach sind das die menschlichsten Menschen die ich kenne.
Ich wünsche jedem diese Erfahrung machen zu können denn das hat mir bzw diese Menschen haben mir die Augen zu vielen Dingen dieser Welt geöffnet.
Ich muss meiner Mama, die ja auch mit Menschen mit Behinderungen zusammen arbeitet in dem Punkt wirklich recht geben denn sie hat die gleichen Wahrnehmung und Erfahrungen mit solchen Menschen geschildert und lebt den ihren Beruf auvh mit Leidenschaft.

Sie sind dafür verantwortlich dass ich nun sonderpädagogik studieren möchte um später jeden Tag mit solchen Menschen verbringen zu können!!

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Vll Berichte ich von meiner Reise nach hause noch sonst...

FROHE WEIHNACHTEN oder FELIZ NAVIDAD!!!

Olé! La cultura española

Montag, 30.11.2015
Hallo an alle
Gerade sitzen meine Eltern, die übers Wochenende hier waren im Auto Richtung Flughafen.  Es war ein fantastisches Wochenende in dem auch ich wieder mehr von der spanischen Kultur gedehen habe.
Freitag abend waren wir Tapas essen. Papa hatte Blutwurst(oder so)  bestellt die dann auf dem Tisch auf einem ''Tellerfeuer" gebraten wurde. Typische Tapas sind hier Kartoffeln in öl, Gambas, Oliven, verschiedene Gemüsearten in Soßen, frittierte Aubergine mit Honig, Tintenfischringe und noch vieles mehr, für jeden was dabei...  Sogar für mich als Veganer!
Am nächsten Tag haben wir Cádiz von oben einmal betrachten von der Catedrale die sehr zentral liegt.

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Am Abend waren wir wieder Tapas essen und meinen selbstgebackenen Kuchen für Papas Geburtstag gegessen :)

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Am Sonntag abend waren wir in einer Bar wo, zufälliger Weise ein Mädchen von meiner Arbeit aufgetreten ist und spanische Volkslieder gesungen hat. Die ganze Bar hing an ihren Lippen und war in einer anderen Welt aber was danach geschah brachte uns aus dem staunen nicht mehr raus... Als der Auftritt zu ende war fing plötzlich einer im Publikum an zu singen und die ganze bar stimmte mot rhytmisch passendem Klatschen und zweistimmigen Gesängen ein! Wie im Film... Es war einfach unglaublich. Es tanzten sogar plötzlich Frauen Flamenco als hätten sie nie was anderes gemacht( unten gibts das Video).  ..  Zum Abschluss saßen wir heute noch am Strand und haben das Wetter genossen

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Ich hoffe sie kommen mich bald wieder besuchen...

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LG
Gini

Mein zweites zu hause

Freitag, 27.11.2015
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Endlich angekommen....  Nun sitze ich hier auf meinem Bett und fühle mich unendlich wohl! Wenn ich ais dem Fenster gucke sehe ich den Sonnenuntergang am Meer das ein paar Meter weit weg ist..Meine beiden Mitbewohner kiko und Christina sind unglaublich nett und ich fühle mich direkt zu hause auch wenn ich nachts mit vier decken schlafe und es draußen wärmer ist als drinnen denn die Wohnungen in Spanien haben keine Heizung und sind schlechter isoliert aber damit komme ich klar :D
Da ich nun auch ein zu Hause hier habe wird es langsam Zeit an Weihnachten zu denken, auch wenn es bei den Temperaturen draußen noch echt schwer fällt :D
Heute abend kommen meine Eltern an aus Deutschland und ich freue mich schon riesig Ihnen Cádiz zu zeigen!

LG

Letzter Abend im Hostel

Dienstag, 24.11.2015

Hallo ihr Lieben

Heute war der letzte Abend im Hostel für mich und ich finde es auch ehrlich gesagt ein bisschen traurig dass ich schon wieder gehe denn es hat hier echt Spaß gemacht. Wie ich ja zu vor schon geschildert habe ist es hier alles total persönlich und die drei auf dem Bild sind richtig lustig und es hat echt Spaß gemacht abends in der Küche wo jeder sein essen kochte zu quatschen und rum zu philosphieren. der Witz ist, ich kenne noch nicht mal die Namen aber ihre Lebensgeschichte. der linke, ein Italiener ist einfach in Rom mit seinem Fahrrad vor einem Jahr los gefahren und ist jetzt hier um weiter auf die Kanarischen Inseln zu fahren. Das hat mich so begeistert dass ich irgendwann mal so was ähnliches machen will. zum Beispiel pilgern... der rechts von mir ist der spanische Hostelbesitzer der sehr zuvorkommen immer war und dem ich direkt erstmal mein Wohnungsproblem anvertraut habe. der ganz rechte ist lustigerweise ein deutscher der auch rund reist und einen lustigen deutschen Akzent hat. Alle drei super lustige Menschen und es eine interessante Erfahrung war sich mal über Alles auszutauschen.

Ab morgen gehts dann in die neue Wohnung mit Meerblick und Terasse. Bin mal gespannt und werde berichten.

LG

Einen schönen Abend noch aus Cadiz :)

Ein Hauch der spanischen Lebensweise

Montag, 23.11.2015

Das bin ich vor der Kathedrale im Hintergrund( die von irgend einem doofen Gebeude verdeckt wird). Ich mag das Foto weil es die Erinnerung in mir auslöst, dass ich zu dem Zeitpunkt auf dem weg zum Playa war und zwei Typen ganz verkampft versucht haben ein Selfie mit der Kathedrale hin zu bekommen. Dann habe ich ihnen angeboten ein Foto von ihnen zu machen da die deutlich produktiver wäre woraufhin sie darauf bestanden haben, auch eins von mir zu machen. Ich erzähle dass um auszudrücken wie herzlich die Menschen hier sind ! Immer wieder geschehen Situationen wo ich mit einem lächeln rausgehe, da die Menschen überraschen freundlich und zuvorkommend agieren.

Diese verpeilte Bild mit caro habe ich reingestellt da ich umbedingt die Eisdiele ´Plocia`nennen muss!! Sie ist in der Straße von unsere alten wohnung und verkauft einfach das beste Eis!!! Keiner kann mir sagen dass es eine bessere Eisdiele gibt! Caro und ich habe das Eis dort gesuchtet und ich habe richtig getrauert als die Eisdiele mitte Oktober zu  machte für den Winter! Also wer im Sommer mal in cadiz sein sollte.. Hier gibts das beste Eis der Welt !

 

auf diesem Bild sien wir 7 freiwillige mit unserer Spanischlehrerin irene zu sehen, die uns am Anfang immer tatkräftig zurseite stand!

Diese beiden Bilder stammen aus dem Park Genoves. Als ich das erstemal den Park betrat traute ich meinen Augen nicht. Das war Europa?! Es ist schon fast irgendwie ein magischer Ort der mit seinen exotischen Pflanzen und Gewässern eine unglaubliche Ruhe und Frieden ausstrahlt.

Cadiz bei night ist auch ein erlebniss. Im Sommer sehr viele Touristen und tierisch warm.nun aber, wenn die Stadt so ´leer´ist , fällt einem auf wie sich das Licht der goldenen Stadt und der Mond im Meer spiegelt... Das scheint auch auf die Bevölkerung zu wirken denn abends, wenn ich mit dem Fahrrad durch die kleinen, engen, beleuchteten Gassen fahre, wirken alle so ruhig und zufrieden...das ist jedoch nicht mit dem Partyleben hier zu vergleichen. Ich muss sagen ich bin hier nicht so der Party Mensch aber dennoch bekomme ich es trotzdem mit. Die Spanier leben für die Fiesta sei es Montag, Freitag oder Sonntag Nacht... Auf den straßen ist immer was los und immer wird ein ´ultima cerveza getrunken :D Im Sommer musste ich mit oropax schlafen und Schlaftee trinken um schlafen zu können da die Leute dtraßen bis 3 uhr Nachts rum schrieben und dann als es ruhig war die Müllmänner aufs neue anfingen lauthalts zu reden und zu lachen als ob niemand schlafen würde ( die Müllabfuhr hier kommt immer Nachts).

grundsätzlich ist la vida espanol , das spanische Leben sehr Laut, was einem Deutschen direkt auffallen wird :D Aber dennoch was die Sanier prägt ist Leidenschaft. Sie denken und handeln mit ihrem Herzen. Natürlich denkt sich ein jeder manchmal :,, Ja klar dass das nur den Spaniern passiren kann..`aber hier erfährt man viel Gefühl von der  Lebenslust der Leute.

Um auf mein Zitat von vorher zu sprechen zu kommen kann ich sagen dass Cadiz eine große Hauptstraße hat an der auch das Krankenhaus liegt. Der Witz ist dass das Krankenhaus ausversehen falschrum gebaut wurde und alle drum herum laufen müssen, was in Deutschland niemals passiren würde... aber dennoch macht es das Volk ziemlich sympathisch ! wenn ich fragen habe oder ein Problem haben gibt es direkt tausend hilfsbereite Leute um einen herrum die sich mein Problem zu eigen machen und mir unbedingt helfen wollen...

Ich habe so viele Eindrücke zur Spanischen kultur die ich noch nicht geschildert habe wie die bailes latino americanos ( Lateinamerikanische Tänze), Tapas, Sprache und auch immer ein für mich hochinteressantes Thema Ernährung und vieles mehr...aber dazu ein Andern mal.. das reicht erstmal für heute. :)

 

das ist mein Fahrrad mit dem ich hier alle Unternehmungen starte und es lässt mich nie im Stich :)

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Hallo mein Name ist Gini und ich werde bald eine längere Zeit in dem Land Spanien verbringen. Ihr könnt gerne meine Blogeinträge kommentieren oder mich über das Kontaktformular anschreiben.

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