Berichte von 03/2016

A day in Britain: Gibraltar

Dienstag, 15.03.2016

Hallo ihr Lieben

Auch das ist noch ein Nachtrag meines Aufenthalts in Gibraltar:

 

Foto folgen ebenfalls..


Nun sitze ich im Zug nach Paris und komme endlich dazu den Eintrag über unseren Besuch in Gibraltar zu schildern.
Jessy und ich standen morgens in Algeciras erschöpft noch von den ganzen Eindrücken vom Vortag von Marokko auf.
Wir nahmen den Bus in Richtung grüner kleiner Berg. Dazu muss ich sagen dass Gibraltar in einer Bucht gegenüber,nur vom Meer getrennt von Algeciras liegt und dort einfach so aus dem nichts ein grüner Berg zu sehen ist. Als wir ausstiegen und hoch blickten, war der Berg garnicht mehr so klein. Aber immerhin noch grün.
Wir trafen uns an der englischen Grenze,da Gibraltar ja zu England gehört, mit Tim ,welchen wir auf unserer Marokkotour kennen gelernt hatten.
Wir konnten Problemlos eintreten nach England und  erstmal strahlte uns eine typisch, alte , rote Telefonzelle an. Wie in London! Auf der Straße war zwar rechts Verkehr aber es verkehrten trotzdem die roten Doppeldeckerbusse. Die Leute sprachen einen auf englisch an verstanden aber,zu unserer Verwirrung auch spanisch.
Als wir uns einmal von dem Englandschock erholt hatten,buchten wir eine Tour mit Guid und Bus welcher uns auf und um den großen Berg brachte zu einigen Attraktionen.
Der 1.Stop war ein Aussichtspunkt mit Blick auf Gibraltar , das Meer, Algeciras und in der Ferne die Berge von Ceuta in Marokko! Es war der Wahnsinn!
Weiter fuhren wir Berg auf. Um uns rum strahlte alles grün und tropische Pflanzen welche im blau des Himmels nur noch mehr zum Vorschein traten. Ab und zu hatte ich etwas Angst, dass wir jetzt alle sammt rechts runter in den Abgrund fallen würden, da die Straßen so unglaublich steil und schmal waren und ich nicht gerne die Person sein möchte,die in solchen Bergen anfahren muss. Aber nagut.
Die Angst war schnell vergessen als wir an einem süßen Affen, welcher auf einer Mauer hockte , vorbei fuhren (leider kann ich kein video hochladen).
Unser Guid lies uns an einem Eingang raus, vor welchem auch ein kleiner Affe wachte und Türsteher spielte. Suuuuuper süß.

Also  der 2. Halt. Wir gingen in den Eingang hinein, stiegen ein paar Treppen runter und wurden von der Pracht dieser selbst entstandenen Grotte in den Bann gezogen. Es lief ruhige Musik und die Grotte war beleuchtet. Wirklich ein sehr schöner Ort!
Nach 20 Minuten holte uns unser Guid wieder ab und brachte uns nun zur Hauptattraktion von Gibraltar. Die Affen. Es ist so faszinierend sie in ihrem Verhalten zu beobachten, denn sie lachen und posen vor den Touristen als würden sie dafür bezahlt werden. Unser Guid gab einem charmant grinsenden Affen eine Pflaume und er hat sich so unglaublich gefreut, Richtig süß!
Natürlich war auch mal ein Affen selfie drin. Selbstverständlich ist die gigantische Aussicht auf die Bucht zu Algeciras und die Straße von Gibraltar nach Marokko auch nicht zu vergessen!

Unser 3. Halt war leider nicht am höchsten Punkt des Berges, aber es waren die Schutztunnel die damals von den Engländern in den Berg gebaut wurden um das 1704 eroberte Territorium zu verteidigen. Sie gingen sehr weit in den Berg und es war interessant aus den kleinen Fenstern aufs Mittelmeer Richtung Malaga zu schauen.
Draußen gab es zum Abschluss eine tolle Aussicht und man sieht sogar die Landebahn vom Flughafen ( wo am Tag nur 5 Flüge fliegen und auch NUR nach England als nationale Flüge)welche ins Meer führt. Also man landet auf jedenfall immer weich egal wie :D

Schließlich brachte uns unser Guid in die Altstadt Gibraltars, wo wir erst einmal was aßen und anschließend noch durch die Straßen schlenderten.
Leider mussten wir bei dem schönen Wetter aufs Eis verzichten da eine Kugel 3€ kostete ... aber wir haben auch ohne überlebt.
Wir verabschieden uns noch von Tim und dann ging es für Jessy und mich zurück nach Cadiz.

Es war ein echt eindrucksvoller Aufenthalt und ich bin sehr froh dies alles noch gesehen zu haben.
Lg aus mittlerweile Frankreich
Gini

Marokko

Dienstag, 15.03.2016

Hallo ihr Lieben

 

Ich hab hier ein bisschen zeitverzögert den Bericht über meinen Besuch in Tanger in Nord Marokko den ich vor längerer Zeit geschrieben aber noch nicht veröffentlicht hatte:

 

Fotos folgen...

Also es gibt wieder neues zu berichten. .. ich bin gerade wieder auf Reise mit Jessy. Wir sind gerade in Algeciras  und haben schon in 2 Tagen unglaublich viel erlebt!

Aber nun von anfang an...

Am Samstag Mittag ging es nach einer schönen Joggingtour am Strand mit dem Bus nach Algeciras. Es liegt so zu sagen in der Bucht gegenüber von Gibraltar. Die Fahrt an der Küste war wieder athemberaubend!! Schon wieder komplett anders als der Rest den ich von Andalusien gesehen habe!!Grün bewachsene riesige Klippen auf der einen Seite und wenn man den Kopf nach liks drehte plötzlich wunderschöne steinige Berge.

Vorbei an conil, vejer de la frontera über Tarifa dem Surferparadies nummer 1 schließlich nach Algeciras.Wir konnten sogar schon die Berge Marokkos am Horizont erkennen und sehnten uns dort hin... aber es war leider nicht im Plan.

Nunja... schließlich in Algeciras angekommen, holte uns ein lustiger, lockerer Mann mit seinem knall roten Auto ab und fuhr uns zu unserer Wohnung die er vermietete.

Dann begannen wir unsere Besichtigungen in Algeciras.

Es ist eine schöne ruhige Altstadt mit vielen Mosaik belegten Statuen und Bauten.

Wir suchten  die Touristeninfo um einen Überblick über die Aktivitäten in Algeciras zu erlangen und kamen mit einer  gebuchten Marokkotour wieder raus. JA die Entscheidung war sehr spontan aber es war so nah und wir mussten dort einfach hin!Eigentlich wussten wir garnicht genau was wir da gebucht hatten, aber es ging nach Tanger,im nord/ westen Marokkos und den Rest ließen wir auf uns zu kommen.

Der Hafen von Algeciras war wunderschön und es war auch schon relativ spät sodass sich die Lichter im Frieden des abends im Wasser spiegelten.

Dort haben wir dann Erdbeeren gegessen und den Abend ausklingen lassen.

 

Am nächsten Morgen sollte es dann um 8 Uhr mit dem Bus von Algeciras nach Tarifa, und  von dort aus mit der Fähre nach Tanger gehen, doch natürlich lief erstmal alles schief.

Wir standen im Regen vor dem Bus, welcher einfach nicht die Tür aufmachte. Ich fragte was das Problem sei und wir wurden belehrt, dass die Fähre wahrscheinlich nicht startet aufgrund des brutalen Wellengangs.

Dann wurde entschieden dass sie doch startet und wir stiegen mit einem mulmiegen Gefühl in den Bus.

Ein Gruppe wildgewordener Marrokaner schlug sich fast mit dem Busfahrer aber der Streit war schnell vergessen als es dann nach Tarifa ging.

Dort gab es wieder tausend Probleme mit dem Ticket und als wir erschöpft auf der Fähre ankamen sagte man uns , dass wir wahrscheinlich nicht einreisen können weil wir keinen Reisepass mit hatten (wir hatten es vorher jedoch sogar noch gefragt!) Dann begann der Horror.

Als wir an der Reling standen kam eine Durchsage, dass sich alle Passagiere sofort hinsetzen sollen und die" Kotztüten" verteilt werden.

Die meisten um uns rum übergaben sich und ich hatte einfach nur Todesangst. Das Meer war außer sich...

Zum Glück überlebten wir es und ich war heilfroh auf afrikanischem Boden zu stehen! Wir wurden sogar ins Land hineingelassen als sie wahrscheinlich erkannt hatten , dass wir keine terroristischen Absichten mit uns brachten.

Unser Guid brachte uns und einen anderen deutschen Jungen, der auch die Tour gebucht hatte zu einem vier sprachiegem Marokkaner der mit einem Touribus dort wartete und die Tour direkt los ging.

Wir fuhren vorbei an Palästen und Botschaften, prunkvolle arabische Villen,durchs englische,amerikanische und spanische Virtel durch Eukalyptuswälder, Serpentinen mit einem unglaublichen Blick auf den Atlantis zum ersten Halt: Ein Leuchtturm names Kap Spartel der an der Kreuzung von Atlanik und Mittelmeer steht, umgeben von grünen Hügeln mit Kakteen und vielen anderen bunten Pflanzen. Dort war noch kurz Zeit für ein Bild und dann ging es weiter.

Wir fuhren an einem Platz vorbei, wo Drommedare standen und wir wollten unbedingt ein Foto machen. Als ich mich für das Foto auf das Drommedar setzen durfte, erhob es sich plötzlich und ich konnte sogar reiten!Uuunglaubliches Gefühl aber auch uuunglaublich wackelig!

Nach diesen Erlebnis ging es weiter zu den Herkules Grotten die von außen einen gewaltigen Blick auf den Atlantis boten und innendrin ,magisch beleuchtet waren. Sehr beeindruckend so eine Grotte!

Rajid unser Guid rief immer yalla yalla (oder anders geschrieben :D) denn wir hatten noch viel vor und mussten weiter.

Es ging zu den Grabstätten Nakropolks. Von dort hatte man einen perfekten Blick auf Tanger und den Hafen. Dann gings wieder yalla yalla in die Medina ,die Altstadt von Tanger mit den Souks.. den typisch marokkanischen Märkten. Es war wie im Film. Die Leute laufen dort auch mit ganz langen ,bunten Gewändern rum und sind sehr verdeckt. Wir waren natürlich anders gekleidet und den Leuten viel auch direkt auf, dass wir aus Europa kommen aber sie waren niemals aufdringlich oder unfreundlich. Rajid führte uns in ein Kräuter Haus wo überall Säcke und Gläser mit allen Kräutern und Ölen standen die man sich nur vorstellen konnte. Wir bekamen eine Kräuterkunde Stunde und erfuhren sehr interessante Dinge über Schwarzkümmel, Aganöl, Zitronenblütensaft, Safran, Safrancreme usw. Achja, wenn jemand mir Schnarchern zu kämpfen hat.. Schwarzkümmel soll helfen :D 

Nachdem die Kreuterstunde beendet war und wir tausend nützliche Produkte gekauft hatten ging es weiter, dem Guid hinter , in ein typisch marokkanisches Restaurant. Dort warteten unglaulich leckere Speisen auf uns. Zur Vorspeise eine interresant gewürzte Supper darauf folgte für mich ein Gemüsesalat. Es war der Wahnsinn denn ich konnte schmecken dass diee Zutaten alle regionale Produkte waren. Als richtige Hauptspeise und bekannt als das national Gericht von Marokko : Cuscus ! Ich werde nicht versuchen Worte zu finden um das zu beschreiben. Als Nachtisch wurde uns Honigkuchen mit überzuckertem Minztree serviert.

Während des Essens spielten vier marokkanische Männer für uns mit ihren Instrumenten typisch arabische Musik, sangen dazu und ließen uns nicht aus den Augen was ein bisschen gruselig aber auch lustig war.

Als wir mehr als voll waren, ging es dann noch kurz in ein paar urige, typische Läden in der Altstadt und schließlich zurück auf die Horrorfähre. Da ich mir aus dem Kreuterladen glücklicherweise irgendwelche Beruhigungstropfen (Zitronenblütensaft) mit genommen habe, schlief ich glücklicherweise ein und bekam nicht viel von der Fahrt zurück nach Europa mit.

Also ich empfehle jedem diese Tropfen :D 

Als wir dann am Ende des Tages erschöpft in Algeciras isn unserer Wohn ankamen, mussten wir diese Eindrücke erstmal verarbeiten. Es war wie ein Traum im Nachhinein doch dieses Erlebnis war nur der Anfang von einer großen Reise. Eine große Marokkotour steht nun ganz oben auf meiner Liste! Ich bin unglaublich dankbar für dieses Erlebnis.